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2010: Lizenzsystem – Fördern UND Fordern!

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 706001

Erstellt am 2010/12/25, zuletzt geändert am 2011/01/06

Neben Angebot und Weiterentwicklung des Hilfesystems bildete erstmals die Kontrolle der Qualität der Programmarbeit einen Arbeitsschwerpunkt. Die vorliegenden Informationen wurden für jeden Programmanbieter in einer Leistungskarte zusammengetragen, Problemfälle kontaktiert und Lizenzen von Organisationen, die keine Entwicklungsperspektiven aufwiesen, beendet.

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Neben Angebot und Weiterentwicklung des Hilfesystems bildete erstmals die Kontrolle der Qualität der Programmarbeit einen Arbeitsschwerpunkt. Die vorliegenden Informationen wurden für jeden Programmanbieter in einer Leistungskarte zusammengetragen, Problemfälle kontaktiert und Lizenzen von Organisationen, die keine Entwicklungsperspektiven aufwiesen, beendet.

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Das Lizenzsystem fordert die Erfüllung der Kriterien für Programmanbieter und fördert diese durch ein breites Hilfsangebot. Neben Angebot und Weiterentwicklung des Hilfesystems bildete erstmals die Kontrolle der Qualität der Programmarbeit einen Arbeitsschwerpunkt. Die an unterschiedlichen Orten vorhandenen Informationen wurden für jeden Programmanbieter in einer Leistungskarte*) zusammengetragen, Problemfälle kontaktiert und Lizenzen von Organisationen, die keine Entwicklungsperspektiven aufwiesen, beendet – die bisher größte Zahl in einem Jahr.

Erster Schritt war die Einrichtung eines Ressorts „Programmanbieter“ unter Leitung von Katharina Kleiser. Im zweiten Schritt wurde mit dem Aufbau einer einfachen Wissensbasis zur Programmarbeit vor Ort begonnen**). Diese zeigte sehr schnell: die Schere zwischen „guten“ und „schlechten“ Programmanbietern ging so weit auseinander wie noch nie! Denn einem Drittel, das auf einem guten Weg war, stand auf der anderen Seite eine gleich große Gruppe gegenüber, die den Anschluss komplett verloren bzw. diesen nie einen besessen hatte. Überall war der Aufwand der Programmarbeit unterschätzt und das Leistungsprinzip der Programmarbeit „Man bekommt nur zurück, was man gibt“ nie verstanden worden.

Dritter Schritt war ein Grundsatzbeschluss zum ausgewogenen „Fördern und Fordern“ im Lizenzsystem. Dieser beinhaltet bezüglich des

  1. Förderns – eine langfristige „Leuchtturmstrategie“ (mit dem Gold-Sonderprogramm und der bisher vernachlässigten Vor-Ort-Beratung***) als neuen Aufgaben) und die Verbesserung des Hilfesystems u.a. über das Pilotprojekt zu Programmstart und Lizenzerweiterung;

  2. Forderns – die Einführung höherer Standards für Programmeinführung und Lizenzerweiterung, die schärfere Formulierung der Kriterien für Programmanbieter und die einvernehmliche Trennung von Programmanbietern ohne Entwicklungsperspektive.

Vierter und letzter Schritt war die Erweiterung des Grundlehrgangs um neuen Block „Lizenzsystem“ am Samstagabend, wo die Kriterien für Programmanbieter im Einzelnen dargestellt werden. Dabei kommt insbesondere die Bedeutung der aktiven und engen Einbindung in das Informationssystem zur Geltung und die Leistungskarte wird vorgestellt, mit der auch ihre Vor-Ort-Besuche vorbereitet werden (vgl. die entsprechende Anleitung in der Leitermappe).

 

*) Aufbauend auf dem Formular f31 von 2007.

**) Dieser erfolgte wegen des Einbruchs in die Alte Bahnmeisterei mit einjähriger Verspätung, da der Datenbestand rekonstruiert werden musste.

***) Der erste Beraterlehrgang findet noch im Dezember 2010 statt.