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Ausbreitung des Programms macht Qualitätssicherung zur Hauptaufgabe

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 064702

Erstellt am 2005/04/30, zuletzt geändert am 2008/09/02

Mit über zwanzig neuen Anbieterstellen hat das deutsche Programm in der ersten Jahreshälfte 2002 einen großen Sprung nach vorne gemacht. Damit diese Ausbreitung nachhaltig sein kann, sollen die Maßnahmen der Qualitätssicherung entsprechend intensiviert werden.

Mit über zwanzig neuen Anbieterstellen hat das deutsche Programm in der ersten Jahreshälfte 2002 einen großen Sprung nach vorne gemacht. Damit diese Ausbreitung nachhaltig sein kann, sollen die Maßnahmen der Qualitätssicherung entsprechend intensiviert werden.

Mit neun neuen Programmanbietern und über zwanzig neuen Anbieterstellen hat das Internationale Jugendprogramm in Deutschland in den vergangenen sechs Monaten nach Aussage von Bundeskoordinator Klaus Vogel „einen unglaublichen Sprung nach vorne gemacht“. Zum Vergleich: im gesamten Jahr 2001 – dem bisher erfolgreichsten – hatte sich die Zahl der Programmanbieter um sieben erhöht. „Diese Erfolge werden jedoch nur von Dauer sein und die Grundlage für die weitere Ausbreitung des Programms bieten können, wenn es den Neuen gelingt gute und überzeugende Pilotprojekte zu starten“, sagte Vogel weiter.

Mit der Einführung des Expeditionslehrgangs als zweitem Pflichtkurs für die Programmanbieter und Anbieterstellen sei zu Jahresbeginn im Seminarbereich ein wichtiges neues Element der Qualitätssicherung eingeführt worden, die beiden Pilotveranstaltungen in Barmstedt und Osterburken seien sehr erfolgreich verlaufen. „Jetzt kommt es aber darauf an, schnell sicherzustellen, dass die örtlichen Verantwortlichen auch tatsächlich die beiden Kurse besuchen“, erklärte Vogel weiter. Hier wie bei der Nachbetreuung seien insbesondere die Regionalbüros gefordert.


>Bei allen Erfolgen befinde sich das deutsche Programm derzeit immer noch in einer Phase, in dem die Arbeit jedes einzelnen Programmanbieters und jeder einzelnen Anbieterstelle in der Öffentlichkeit als Grundlage für die Bewertung des Programms insgesamt diene. Vogel: „Umso mehr kommt es darauf an, dass von Anfang unsere Qualitätsstandards eingehalten werden.“ Genauso wichtig wie die vorhandenen 80 Anbieterstellen seien die 800, die es in den nächsten zehn oder 15 Jahren zu gewinnen gäbe. <p>

„Wir müssen uns deshalb in Zukunft viel schneller als bisher von einem Programmanbieter oder einer Anbieterstelle trennen, die sich nicht an die Lizenzbedingungen hält“, sagte Vogel. Als Grundlage hierfür diene die ebenfalls zu Jahresbeginn eingerichtete Anbieterdatenbank, die – einschließlich „elektronischem Begleitheft“ – bis Jahresende online im Intranet zur Verfügung stehen werde.

Andere Aufgaben wie zum Beispiel die Öffentlichkeitsarbeit müssten hinter der Qualitätssicherung deutlich zurückstehen. „Im Moment kommt es nicht darauf an, die Expansion des Programms noch weiter zu forcieren, sondern für diese ein dauerhaft stabiles Fundament zu schaffen“, erklärte Vogel. So entspreche derzeit weder die Zahl der angebotenen Programm- und Expeditionslehrgänge noch die Beteiligung der Programmanbieter und Anbieterstellen den Erfordernissen.