Wie beginnen? Hinweise zum Programmstart
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 526307
Erstellt am 2005/02/05, zuletzt geändert am 2008/09/02
In Ergänzung zur ausführlichen Darstellung im Handbuch listet das Merkblatt die notwendigen Schritte bei der Einführung des Internationalen Jugendprogramms in einer Einrichtung auf.
In Ergänzung zur ausführlichen Darstellung im Handbuch listet das Merkblatt die notwendigen Schritte bei der Einführung des Internationalen Jugendprogramms in einer Einrichtung auf.
Das Internationale Jugendprogramm beginnt in jeder Einrichtung als „Erwachsenenprogramm“. Bevor junge Leute angesprochen werden können, muss der konzeptionelle und organisatorische Rahmen für die praktische Arbeit erstellt werden. Dabei hat sich das folgende Vorgehen bewährt.
Infrastruktur: Zehn-Punkte-Aktionsplan
1. An der Einrichtung bildet sich ein Team, das die Programmeinführung in Zusammenarbeit mit der Leitung der Einrichtung betreibt. Hieraus entwickelt sich später die Programmleitung.
2. Der ständige Kontakt mit dem Koordinationsbüro, bei angehenden Anbieterstellen von Einrichtungen mit Sammellizenz auch mit dessen Programmleiter, beginnt.
3. Sofern noch nicht geschehen, wird das Bestellformular für den AwardShop von der Jugendpramm-Website heruntergeladen oder beim Koordinationsbüro angefordert. Über den AwardShop werden Programmhandbücher, Startmappen und Helferblätter in hinreichender Stückzahl beschafft.
4. Das Team informiert sich anhand der Materialien gründlich über das Programm. Mindestens zwei Verantwortliche nehmen am Programmlehrgang teil. Termine finden sich auf der Jugendprogramm-Website.
5. Als Grundlage für den Einsatz des Programms in der Einrichtung wird eine mit der Arbeitsteilung innerhalb der Programmleitung und einem ersten Jahresplan erstellt. Diese wird ständig fortgeschrieben.
6. Die Einrichtung genehmigt die Konzeption förmlich und stellt den Lizenz- bzw. Registrierungsantrag.
7. Mit der Lizenz bzw. Registrierung beginnt die interne und externe Öffentlichkeitsarbeit. Wenn sinnvoll, empfiehlt es sich jetzt, einen Schirmherrn zu gewinnen.
8. Die Infrastruktur für die Aktivitäten der Jugendlichen wird geschaffen („Aktivitäten-Netzwerk“). Dieses wird im Zuge der weiteren Praxis kontinuierlich weiter ausgebaut.
9. Die direkte Werbung für die Programmteilnahme beginnt. Informationsveranstaltung für Eltern und Jugendliche.
10. Die ersten Begleithefte werden in einer öffentlichen Veranstaltung mit Schirmherr, anderen Vertretern des öffentlichen Lebens, Leitung der Einrichtung, Presse usw. ausgehändigt.
Beginn der Arbeit mit den Jugendlichen
Jetzt beginnt die eigentliche Jugendprogrammarbeit:
Die Einzelprogramme der Teilnehmer werden entwickelt und der ständige Kontakt mit den betreuenden Einrichtungen und Helfern in den Programmteilen beginnt.
„Interne“ und „externe“ Aktivitäten werden überwacht und dokumentiert (Fotos!).
Die Erfahrungen der Teilnehmer werden regelmäßig reflektiert und nach erfolgreichem Abschluss im Begleitheft positiv gewürdigt.
Regelmäßiges Feedback an das Koordinationsbüro und Berichte für örtliche Presse.



