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Finanzen

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 572603

Erstellt am 2006/03/05, zuletzt geändert am 2008/09/02

Die Arbeit mit dem Programm muss nicht unbedingt viel Geld kosten. Bestimmte Ausgaben werden sich aber nicht vermeiden lassen, z.B. für den Erwerb von Arbeitshilfen und Werbematerial, für Telefon, Porto und anderen Verwaltungsaufwand oder die Reisekosten bei Expeditionen oder von Ausbildern und Gutachtern.

Die Arbeit mit dem Programm muss nicht unbedingt viel Geld kosten. Bestimmte Ausgaben werden sich aber nicht vermeiden lassen, z.B. für den Erwerb von Arbeitshilfen und Werbematerial, für Telefon, Porto und anderen Verwaltungsaufwand oder die Reisekosten bei Expeditionen oder von Ausbildern und Gutachtern.

Kosten für den Teilnehmer

Teilnehmerbeitrag. Die Teilnehmer entrichten vor Beginn einen Teilnehmerbeitrag, die die Kosten für das Begleitheft abdeckt. Das Programm soll in jeder Hinsicht eine Herausforderung bieten, deshalb kann erwartet werden, dass die jungen Leute einen finanziellen Beitrag leisten. Einmal erbracht, unterstützt er die Teilnahme; er ist ein relativ kleiner Aufwand verglichen mit der Leistung, die geboten wird. Sobald die Gebühr jedoch für jemanden ein Hindernis darstellt, ist die Unterstützung durch die Stelle gefordert, indem z.B. Ratenzahlung vereinbart oder bei der Sponsorensuche geholfen wird.

Aktivitäten. Normalerweise sind es eher die Aktivitäten in den Programmteilen als die Teilnehmergebühr, die für junge Leute in finanzieller Hinsicht zu einem Problem werden können. Es besteht jedoch innerhalb des Programms ausreichende Flexibilität für junge Leute, Aktivitäten zu wählen, die ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechen. Oft öffnet das Jugendprogramm auch Türen zu Aktivitäten, die von irgendwelchen Seiten finanziell unterstützt werden oder es können Fördermittel in Anspruch genommen werden. Speziell im Programmteil Expeditionen lassen sich Kosten dadurch sparen, dass persönliche Ausrüstung geliehen statt gekauft wird, z.B. beim Stadt- oder Kreisjugendring.

 

Kosten für die Organisation

Die Arbeit mit dem Programm muss auch die Organisation nicht unbedingt viel Geld kosten. Bestimmte Ausgaben werden sich aber nicht vermeiden lassen, z.B. für den Erwerb von Arbeitshilfen und Werbematerial, für den Transport ins Expeditionsgebiet oder an andere Plätze, für Telefon, Porto und anderen Verwaltungsaufwand oder die Reisekosten von Ausbildern und Gutachtern.

Die Praktiken und Verfahrensweisen bei der Aufwandsentschädigung von Helfern, Ausbildern und Gutachtern sind ganz unterschiedlich. Es sollte jedoch immer berücksichtigt werden, dass das Programm auf der Freiwilligenarbeit gründet und die Bezahlung von Helfern das Prinzip der Freiwilligkeit abschwächen könnte. Es liegt jedoch bei den Programmanbietern, in Abhängigkeit von den vorhandenen Ressourcen ihre eigenen Verfahrensweisen zu entwickeln.

 

Beschaffung von finanziellen Mitteln

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die für die Programmarbeit erforderlichen Mittel zu beschaffen: öffentliche Fördermittel von der kommunalen bis zur EU-Ebene, Stiftungen, Spenden (von Privatspenden über Firmenspenden bis zu Bußgeldern), Sponsoring, selbsterwirtschaftete Mittel etc. Phantasievolle Fundraising-Veranstaltungen können als Brennpunkte des Programms der Anbieterstelle dazu dienen, die kollektiven Energien von Teilnehmern und erwachsenen Helfern freizusetzen. Das Programm kommt letzten Endes durch den Gedanken zur Entfaltung, dass „alles möglich ist“. Hilfestellung bietet der Lehrgang „Fundraisng“.