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Anleitung: Kreispartner

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 595903

Erstellt am 2006/08/29, zuletzt geändert am 2008/09/02

Partner wie der Kreisjugendring, das Deutsche Rote Kreuz oder die Sparkasse, können mit ihrem Namen und ihren Möglichkeiten die Einführung und den Aufbau des Programms im Kreis erheblich erleichtern und entscheidend zur Qualität der Programmarbeit beitragen.

Partner wie der Kreisjugendring, das Deutsche Rote Kreuz oder die Sparkasse, können mit ihrem Namen und ihren Möglichkeiten die Einführung und den Aufbau des Programms im Kreis erheblich erleichtern und entscheidend zur Qualität der Programmarbeit beitragen.

Grundsätze

  • Das Programm lebt in der Öffentlichkeit und setzt auf vorhandene Ressourcen. Partner wie der Kreisjugendring, das Deutsche Rote Kreuz oder die Sparkasse, können mit ihrem Namen und ihren Möglichkeiten die Einführung und den Aufbau des Programms im Kreis erheblich erleichtern und entscheidend zur Qualität der Programmarbeit beitragen.

  • Bereits ein gut platzierter Link auf die Homepage ist eine wertvolle Hilfe. Im Gegenzug werden die Partner in den eigenen Medien aufgeführt (Internet, Flyer etc.).

  • Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist im Detail stark abhängig von den regionalen Gegebenheiten, die bei der Strukturanalyse im Rahmen der Erstellung der Konzeption ermittelt werden.

  • Wer wann Partner wird, ist auch abhängig von den Personen, die die Einrichtung oder Organisation zu einem gegebenen Zeitpunkt vertreten. Nicht immer ist der Wichtigste der Erste im Boot.

  • Entscheidend ist: Der Kreis der Partner wird schrittweise aufgebaut – ebenso wie das lokale Aktivitätennetzwerk. Sich zu verzetteln ist genauso kontraproduktiv wie zu glauben, das Programm auf einer Insel aufbauen zu können.

 

Übersicht

Kernpartner. Schulaufsicht, Jugendreferat und soweit im Amt vorhanden die Jugendagentur „gehören“ zur Kreislizenz. Auf dem Weg dorthin sind sie nach dem Landrat die wichtigsten Stationen, später sind sie in das Leitungsteam in geeigneter Form einzubeziehen (oft kommt der Programmleiter aus einem dieser Bereiche). Auch das Pressereferat des Landkreises gehört hierzu. Wenn der Kreisjugendring (s.u.) im Auftrag des Kreises die Programmleitung ausübt, ist dieser ebenfalls ein Kernpartner.

Presse. Die Lokalredaktionen der Tageszeitungen sind wichtige Partner und müssen von Anfang an in die Arbeit im Kreis einbezogen werden (Infogespräch vor dem Programmstart, Artikelserie, Einladungen zu besonderen Anlässen).

Jugendarbeit im Kreis. Der wichtigste Zusammenschluss auf Kreisebene ist der Kreisjugendring; vielerorts ist bei ihm auch die Jugendagentur angesiedelt. Einzelne Jugendverbände wie die Jugendfeuerwehr oder die Sportjugend können dabei helfen, den Gesamtverband (s.u.) als Kooperationspartner für Aktivitäten in einem oder mehreren Programmteilen zu gewinnen.

Hilfsorganisationen und Fachverbände. Viele Einrichtungen und Organisationen, die lokal Möglichkeiten für Aktivitäten zur Verfügung stellen können, besitzen eine Struktur auf Kreisebene (z.B. der Kreisfeuerwehrverband oder der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes). Mit ihnen als Partner haben es die örtlichen Anbieterstellen leichter, das „Aktivitätennetzwerk“ zu erschließen. Diesen Einrichtungen, Organisationen und Verbände bieten sich durch diese Kooperation selbst wieder neue Möglichkeiten (z.B. Betätigungsfelder, Nachwuchsarbeit).

Freiwilligenagenturen. Soweit vorhanden sind die Freiwilligenagenturen ebenso „natürliche“ Kooperationspartner wie die Hilfsorganisationen und Fachverbände. Auch wenn es keine Kreisstruktur gibt, sollten sie soweit möglich in die Arbeit einbezogen werden.

Partner aus der Wirtschaft. Partner aus der Wirtschaft können das Programm nicht nur finanziell oder anderen Ressourcen unterstützen, sondern auch dabei mithelfen, es in neue Felder wie Berufsschulen, Wirtschaftsgymnasien, Berufsakademien oder Unternehmen zu bringen. Beispiele sind die Sparkassen sowie die Industrie- und Handelskammern.

Lions Club und Rotarier. In vielen Ländern unterstützen diese Einrichtungen das Programm. Auch sie können helfen, die Basis des Programms zu verbreitern.