Erste Regionalkonferenz stellt Weichen für die Zukunft des Internationalen Jugendprogramms
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 145402
Erstellt am 2008/04/26, zuletzt geändert am 2008/09/02
Die erste Konferenz der Region Europa-Mittelmeer-Arabische Staaten des Internationalen Jugendprogramms im Juli 1996 auf Malta stellte die Weichen für die Weiterentwicklung des „International Award for Young People“ in diesem Teil der Erde.
Die erste Konferenz der Region Europa-Mittelmeer-Arabische Staaten des Internationalen Jugendprogramms im Juli 1996 auf Malta stellte die Weichen für die Weiterentwicklung des „International Award for Young People“ in diesem Teil der Erde.
Das erste Treffen der Verantwortlichen des Internationalen Jugendprogramms in der Region Europa, Mittelmeer und Arabische Staaten (EMAS) im Juli 1996 war nach Meinung aller Beteiligten ein glänzender Erfolg, an dem das verantwortliche Europäische Büro in Windsor, der gastgebende „President’s Award“ in Malta und die Teilnehmer aus Belgien, Deutschland, Gibraltar, Irland, Israel, Jordanien, Malta, Niederlande, Portugal und dem Vereinigten Königreich gleichermaßen Anteil hatten. Die Veranstaltung fand nicht zuletzt durch die Teilnahme von Persönlichkeiten wie Prinz Edward (Schirmherr der Internationalen Assoziation), Prinzessin Rahma bint El Hassan (The Crown Prince Award, Jordanien) und Erich Erbgraf von Waldburg-Zeil (Das Internationale Jugendprogramm, Deutschland) sowie mehreren Besuchen des Präsidenten von Malta, Dr. Ugo Mifsud Bonnici, auch den Weg in die Medien. Vor der zweitägigen Konferenz hatten sich bereits 40 Jugendliche aus den Ländern der Region zu einem vierzehntägigen Begegnungsprojekt getroffen.
Die Konferenz brachte erstmals Vertreter der nationalen Programme in der Region zusammen und bot Gelegenheit zur Diskussion der Grundsätze und Standards der Internationalen Assoziation innerhalb dieses Kontexts. Die offiziellen Sitzungen, aber auch zahllose Gespräche am Rande ermöglichten einen gründlichen Einblick in die Programmarbeit in den anderen Ländern und persönliche Kontakte mit den dafür verantwortlichen Personen. Inhaltlich ging es um die Funktion von nationalen bzw. regionalen Programmherausgebern (National/Area Councils), deren Zusammenarbeit mit den Gruppen und Einrichtungen, die mit dem Programm praktisch arbeiten (Operating Authorities/Units), den Wert des Programms für junge Leute und ihr Gemeinwesen und schließlich um die Zusammenarbeit bei Ausbildung und Austausch insbesondere bei Expeditionen und Projekten.
Für das neue deutsche Programm war die Konferenz das erste Zusammentreffen mit der Jugendprogrammfamilie der Region. Sie war ein hervorragendes Forum, Ergebnisse und Perspektiven der hiesigen Entwicklung darzustellen und persönliche Kontakte für die zukünftige Kooperation zu knüpfen. Vorschläge der deutschen Delegation wie die nach „kompatiblen“, d.h. ohne Probleme international nutzbaren, Wildnisgebieten für Goldexpeditionen wurden aufgenommen. Auf israelische Anregung wurde ein Jugendbegegnungsprojekt der Länder Deutschland, Irland, Israel und Jordanien für 1997 in Deutschland vereinbart. Ein ausführlicher Bericht ist in NETZWERK 4/96 vorgesehen.



