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Auftaktveranstaltung: Rektor Reinhard Feil

Auftaktveranstaltung: Begrüßung durch Rektor Reinhard Feil

von Reinhard Feil

Textnummer: 605202

Erstellt am 2006/11/26, zuletzt geändert am 2008/09/02

Für die Dokumentation der Auftaktveranstaltung stellte der Schulleiter der ausrichtenden Schule am Limes freundlicherweise den Text seines Grußworts zur Verfügung. Es gilt das gesprochene Wort.

Für die Dokumentation der Auftaktveranstaltung stellte der Schulleiter der ausrichtenden Schule am Limes freundlicherweise den Text seines Grußworts zur Verfügung. Es gilt das gesprochene Wort.

Ich begrüße Sie an unserer Schule am Limes ganz herzlich. Sie sind heute aus ganz Baden-Württemberg und sogar aus dem Ausland nach Osterburken zur Auftaktveranstaltung zum Jugendabzeichen Baden- Württemberg gekommen. Unsere Schule ist stolz, dass diese Veranstaltung bei uns stattfindet - im Beisein prominenter Gäste, die ich nun besonders begrüßen möchte.

Sehr gerne begrüße ich Herrn Staatssekretär Wacker vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport – den Schirmherrn des Jugendabzeichens Baden-Württemberg. Sehr geehrter Herr Staatssekretär, wir freuen uns, dass Sie innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal an unsere Schule gekommen sind – heute übrigens bei laufendem Betrieb.

Mit dem Bürgermeister der Stadt Walldürn hat ein weiteres Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg den Weg in unsere Schule gefunden. Herzlich willkommen, Herr Joseph.

Ein besonderer Gruß gilt Ihnen, Herr Landrat, als dem Schirmherrn des Programms im Neckar-Odenwald-Kreis. Sehr geehrter Herr Dr. Brötel, Sie sind, wie Sie wissen, ein gern gesehener Gast bei uns.

Gerne begrüße ich den Bürgermeister unserer Stadt. Sehr geehrter Herr Galm, wir freuen uns, dass Sie durch Ihre Anwesenheit Ihre Verbundenheit zum Jugendprogramm dokumentieren.

Besonders begrüße ich Frau Shirazi, die Generalsekretärin der Internationalen Assoziation.

Mein besonderer Gruß gilt Ihnen, Herr Bürgermeister Burger als dem Vorsitzenden des Bundesbeirates des Internationalen Jugendprogramms. Sie Herr Burger waren maßgeblich an der Entwicklung unserer Schule zur Ganztagesschule beteiligt. Insofern haben wir es nicht zuletzt auch Ihnen zu verdanken, dass wir eine Veranstaltung dieser Art in unserem Haus ausrichten können.

Besonders begrüße ich Sie, Herr Vogel, den unermüdlichen Initiator und Motor. Lieber Herr Vogel, ich denke, ohne Ihr Engagement wäre das Jugendprogramm arm – wenn es überhaupt laufen würde.

Gerne begrüße ich Frau Görsdorf vom Jugendzentrum „future“, die seit Jahren mit Jugendlichen daran arbeitet, sie zu stärken.

Gestatten Sie mir, meine junge Kollegin Frau Banholzer zu begrüßen, die dann durch das heutige Programm führen wird. Liebe Frau Banholzer, sie haben sich spontan bereiterklärt, das Jugendprogramm an unserer Schule auf den Weg zu bringen. Dass Sie auch gleich diese Auftaktveranstaltung moderieren, verdient Anerkennung. Es zeigt auch, dass Sie ganz hinter der Idee stehen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, Sie sind hier im Musik-, Tanz- und Bewegungsraum unserer „Schule am Limes“, einer Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule einschließlich eines freiwilligen zehnten Schuljahres. Unsere Schule wird von knapp 500 Schülerinnen und Schülern aus 18 Orten oder Teilorten besucht. Mit Beginn dieses Schuljahres haben wir nach umfangreichen Umbau- und Erweiterungs-Baumaßnahmen für die Hauptschule den gebundenen Ganztagesbetrieb aufgenommen. Unsere etwa 250 Hauptschüler sind am Montag, Dienstag und Donnerstag ganz, am Mittwoch und Freitag halbtags in der Schule. In unserer Mensa wird von Montag bis Donnerstag ein Mittagessen zubereitet.

Herr Staatssekretär Wacker hat in seinem Geleitwort ausgeführt, dass das Jugendabzeichen mit seinem Motto „Du kannst mehr als Du glaubst“ Jugendliche unmittelbar fordert und fördert. Auch uns ist der Aspekt der individuellen Förderung wichtig. Unsere Schule arbeitet wie alle Schulen in Baden Württemberg an ihrem Leitbild. Ich darf daraus kurz zitieren:

  • Wir gestalten Schule als Lebensraum für sinnvoll genutzte Lebenszeit.

  • Wir achten das Kind in seiner Individualität und Einzigartigkeit.

  • Wir sehen das einzelne Kind mit seinen Stärken und vielfältigen Möglichkeiten.

  • Wir regen Lernprozesse an, begleiten sie und fördern die Entwicklung unserer Kinder.

Ich denke, dass unsere Leitsätze dem Geist des Jugendprogramms sehr nahe kommen. Das Jugendabzeichen Baden-Württemberg kann ein Baustein sein bei der Erfüllung unseres Erziehungs- und Bildungsauftrages. Die heutige Auftaktveranstaltung ist für uns Ansporn und Ermutigung.

Diese Auftakteranstaltung findet im Neckar-Odenwald-Kreis, dem ersten Modellkreis zum Jugendabzeichen Baden-Württemberg, statt. Erwartungsgemäß stellt unser Kreis deshalb auch heute mit Abstand die meisten Teilnehmer und Eltern. Vertreten sind aber auch der Ostalbkreis als zweiter Modellkreis sowie die Kreise Esslingen, Heidenheim, Ravensburg und der Rems-Murr-Kreis, die erst noch auf dem Weg zu diesem anspruchsvollen „Status“ sind. Aus dem Regierungsbezirk Freiburg, wo gerade als erste ein Dutzend Lehrer der drei Heimsonderschulen bei Freiburg am Programmlehrgang teilgenommen haben, konnte leider niemand kommen. Das Gleiche gilt für die „Erlebnistage“, den bundesweit wichtigsten Kooperationspartner.

Das neue Begleitheft in Form einer speziellen Ausgabe des Qualipasses haben Sie sicher bei der kleinen Ausstellung bereits gesehen. Er wurde einschließlich der Sonderblätter und -zertifikate, die in Form einer ergänzenden CD-ROM vorliegen, in enger Zusammenarbeit mit der Servicesstelle Jugend, die hier durch Frau Schiffers vertreten ist, geschaffen. Ein weiteres wichtiges Element der mit dem Jugendabzeichen verbundenen Kooperation mit dem Land ist der Auftritt des Jugendabzeichens im Rahmen des Jugendnetzes Baden-Württemberg. Dazu später mehr. Hier möchte ich mich, auch im Namen des Trägervereins und von Herrn Vogel, für diese großartige Unterstützung, zu der an erster Stelle auch die Übernahme der Schirmherrschaft durch Sie, Herr Staatssekretär, gehört, ganz herzlich bedanken!

Die vielen Materialien, die Sie in der Ausstellung gesehen haben, werden seit einigen Jahren von blinden und stark sehbehinderten Schülern der Stuttgarter Nikolauspflege als Projekt im Rahmen ihrer kaufmännischen Ausbildung vertrieben. Sie haben vielleicht einige dieser jungen Leute, die den sogenannten „AwardShop“ führen, vorhin persönlich kennengelernt. Wenn nicht – nach der Feierstunde ist wie für die ganze Ausstellung auch noch Zeit. Einen Teil der Ausstellung hat die Gruppe der Landschule Röserental aus der Schweiz gestaltet, die hier ebenfalls anwesend ist. Ihnen und allen anderen, die bei der Vorbereitung der heutigen Feierstunde mitgeholfen haben, herzlichen Dank!