Roland Matzker zum Fünfzigsten
von Klaus Vogel
Textnummer: 689300
Erstellt am 2010/01/25, zuletzt geändert am 2010/03/12
Barmstedt, Burgberg, Hindelang, Hohenstadt, Kassel, Königsburg, Kröchlendorf, München, Oberursel, Osterburken, Rannoch, Röserental, Schwangau, Sestola, Stuttgart, Waldstetten, Wernfels, Zeil und viele andere Stationen haben mit Roland Matzker Jugendprogramm-Geschichte geschrieben.
von Klaus Vogel
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Barmstedt, Burgberg, Hindelang, Hohenstadt, Kassel, Königsburg, Kröchlendorf, München, Oberursel, Osterburken, Rannoch, Röserental, Schwangau, Sestola, Stuttgart, Waldstetten, Wernfels, Zeil und viele andere Stationen haben mit Roland Matzker Jugendprogramm-Geschichte geschrieben.
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Der Programmleiter des Schullandheims Röserental (Schweiz) ist einer der „Väter“ des deutschen Programms. Seit der „heißen“ Gründungsphase des Trägervereins sorgte er mit Herzblut dafür, dass die Qualität der Erfahrung jedes einzelnen Teilnehmers im Brennpunkt aller Erwachsenenaktivitäten steht und die Leiterausbildung (über „Learning by Doing“) nicht nur den Inhalt, sondern auch den Geist des Programms vermitteln muss. Viele heute noch eingesetzte Seminarspiele stammen von ihm. Die Lehrgangs- und Teamerkonzeption hat er mit mir zusammen 1994 und 1995 entwickelt – zusammen mit der Idee, für den „Aufbaulehrgang“ ein Planspiel zu erfinden.
Rolands Leidenschaft war und ist aber Altmeister Kurt Hahn und dessen „Erlebnistherapie“, auf die wir zusammen über die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg, die Internatsfeuerwehr der Schule Schloss Salem und Outward Bound gestoßen waren. Im Unterschied zu mir machte er mit Güttlers Truppe wirklich Ernst und absolvierte – aus eigener Tasche finanziert – deren damals berühmte erlebnispädagogische Zusatzausbildung (ZAB). Bei seinem Abschlusslehrgang 1997 waren Werner Michl und Franz-Josef Wagner die Teamer… Die beiden Outward-Bound-Kurse für Multiplikatoren in Schwangau (Wandern – 1997) und Königsburg (Segeln – 1998) waren Rolands Werk.
Natürlich gehörte Roland zu den Teilnehmern des ersten deutschen Programmlehrgang im Frühjahr 1994 an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal. Im Sommer des gleichen Jahres leitete er die zwölftägige Expeditionsveranstaltung „Sestola 1994“ im Appenin mit dem ersten „integrierten“ Expeditionslehrgang – und nahm natürlich an den ersten Gutachter- und Ausbilderlehrgängen 1996 in Baad und Osterburken/Heidelberg teil. Und so weiter: Barmstedt, Burgberg, Hindelang, Kassel, Kröchlendorf, München, Oberursel, Osterburken (immer wieder), Rannoch, Stuttgart, Waldstetten, Wernfels, Zeil und viele andere Stationen haben mit ihm Jugendprogramm-Geschichte geschrieben!
Beim Aufbau der „Hauptquartiere“ erst in der Limesstraße, dann im Karpfen („i-Punkt“) und schließlich der Alten Bahnmeisterei war Roland aktiv beteiligt, ein eigener Hocker und eine eigene Tasse demonstrieren seine Verbundenheit bis heute. Seine langjährigen Erfahrungen haben dem gelernten Gärtnermeister und heutigen Heilpädagogen geholfen, das Programm 2005 in der Schweiz einzuführen, wo es bis dato nur an internationalen Schulen vertreten war und nun im „Röseren“ im Kanton Basel-Landschaft die erste „echte“ einheimische Basis gefunden hat. Seit 2007 ist Roland einer der Motoren des Odenwald-Projekts, das 2009 den Rahmen für die sagenumwobene „Ochsentour“ bot.
Vorstand und Redaktionsteam gratulieren Roland Matzker ganz herzlich zu seinem „Runden“, verbunden mit dem Dank für die über 15-jährige hervorragende Arbeit für das Internationale Jugendprogramm in Deutschland und der Schweiz.



