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Gold-Expedition im Rothauser Land

Alpensicht bei Schwäbisch Gmünder Gold-Expedition im Naturpark Südschwarzwald

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 695000

Erstellt am 2010/06/08, zuletzt geändert am 2010/08/20

Knappe drei Wochen nach der Probetour im Odenwald war im Rahmen von „Schwarzwald 2010“ auch die erste Gold-Expedition aus dem Ostalbkreis erfolgreich. Mit Carmen Frabschka hat das Hans-Baldung-Gymnasium nun gleichzeitig auch die erste Gold-Absolventin im Landkreis.

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Knappe drei Wochen nach der Probetour im Odenwald war im Rahmen von „Schwarzwald 2010“ auch die erste Gold-Expedition aus dem Ostalbkreis erfolgreich. Mit Carmen Frabschka hat das Hans-Baldung-Gymnasium nun gleichzeitig auch die erste Gold-Absolventin im Landkreis.

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Knappe drei Wochen nach der Probetour im Odenwald (NETZWERK berichtete) war im Rahmen von „Schwarzwald 2010“ auch die erste Gold-Expedition aus dem Ostalbkreis erfolgreich. Mit Carmen Frabschka hat das Hans-Baldung-Gymnasium (HBG) nun gleichzeitig auch die erste Gold-Absolventin im Landkreis. „Vielen Dank an Gutachter Jan Spiesberger und die beiden Helferinnen Jutta und Silvia Schmieg, die mit ihrem einwöchigen Einsatz diesen wichtigen Meilenstein des Schwäbisch Gmünder Pilotprojekts ermöglichten“, erklärte Bundeskoordinator Klaus Vogel. Das Wildnisgebiet Südschwarzwald habe so drei neue Gutachter erhalten. Vogel, der selbst als Aufsichtsperson tätig war, weiter: „Eine entscheidende Hilfe war auch die Finanzierung der Maßnahme durch die Kreissparkasse Ostalb, die ebenso wie der ‚Fundraiser’ Theo Betz unseren Dank verdient.“

Die Gruppe reiste am Montagabend per Bahn aus Schwäbisch Gmünd in Schluchsee an und schloss dort ihre Expeditionsplanung ab. Am Dienstag stand dann der Besuch des „Hauses der Natur“ verbunden mit einer Wanderung zum Bismarck-Denkmal auf dem Feldberg auf dem Programm. Nach diesem Fitness-Test vervollständigte die Gruppe in Schluchsee ihren Proviant; Gutachter Jan Spiesberger erklärte den Gebrauch der neuen Zelte und kontrollierte Ausrüstung und Ausbildung. Am Mittwoch startete die Viertagestour in Hinterzarten. Von hier führte die Route am Donnerstag zum Schluchsee und ins Steinatal. Am Freitagnachmittag wurde in Talhöfe fast die Grenze zur Schweiz erreicht und schließlich am Samstagmittag das Ziel – die Endstation der „Sauschwänzlebahn“ in Weizen.

Bei der Schlussbesprechung im Bahnhof wurde die überraschende Alpensicht am Vormittag als eines der vielen Highlights der Tour genannt. Danach ging es zurück ins Basislager, wo die Unternehmung im Detail ausgewertet und die Form des Berichts festgelegt wurde. Offizieller Schlusspunkt war am Samstagabend ein gemeinsames Abendessen in der Rothaus-Brauerei. Am Sonntag standen nur noch Frühstück und Heimreise auf dem Programm. Am ersten Oktoberwochenende wird die Gruppe wieder in Osterburken sein und dort ihren Bericht anfertigen. Die Präsentation ist im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung voraussichtlich im Oktober 2010 in Schwäbisch Gmünd vorgesehen. „Ich bin mir sicher, dass die Gruppe dabei wie bei der Expedition eine ausgezeichnete Leistung zum Besten geben wird“, so Vogel.

Die Gold-Expedition war die Hauptmaßnahme des im Juli 2009 vereinbarten Pilotprojekts zum Übergang auf die Goldstufe. Alle Gruppenmitglieder nahmen in Osterburken an einem Grundlehrgang teil; Carmen Frabschka als Gold-Projekt auch an der Sommerschule 2009. Weitere Termine waren ein Pressegespräch am HBG am 12. Mai 2010, von wo aus die Gruppe direkt nach Osterburken zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der „Generalprobe“ mit drei Übernachtungen im Freien sowie zur Grundplanung der Expedition gefahren wurde. Die eigentliche Routenplanung fand dann am 21. Mai 2010 wieder am HBG statt.