Bei der Feierstunde zum 10. Jugendprogramm-Geburtstag überreicht Bundeskoordinator Klaus Vogel dem Leiter des Berufskollegs, Wolfgang Flad, eine Ehrenurkunde.
Vogel: Programmaufbau „ein Marathon, kein Sprint“
von Kerstin Eyrich, LG 55
Textnummer: 518803
Erstellt am 2004/11/09, zuletzt geändert am 2008/09/02
Ministerialrat Klaus Wenz aus dem Kultusministerium Baden-Württemberg sowie Theo Betz und Klaus Vogel vom deutschen Trägerverein waren in das Stuttgarter Berufskolleg gekommen, um dessen zehnten Juendprogramm-Geburtstag zu feiern.
Ministerialrat Klaus Wenz aus dem Kultusministerium Baden-Württemberg sowie Theo Betz und Klaus Vogel vom deutschen Trägerverein waren in das Stuttgarter Berufskolleg gekommen, um dessen zehnten Juendprogramm-Geburtstag zu feiern.
Unter dem Motto „Schule muss mehr sein als nur Unterricht“ legte Kurt Hahn im Jahr 1920 in Salem den Grundstein für den heutigen „International Award for Young People“. Schon damals war er der Meinung, dass die Arbeit eines Pädagogen nicht bereits mit dem Vermitteln von Fachkenntnissen in Mathematik, Deutsch oder den Naturwissenschaften erledigt sei. Schule bedeutet mehr als „nur Bescheid zu wissen“. Schule soll ebenso eigenes Handeln und auch das Übernehmen von Verantwortung lehren. All dies ist im „International Award for Young People“ vereint. Zusammen mit Prinz Philip gelang es Hahn 1956, 23 Jahre nach seiner Flucht aus Deutschland, das Internationale Jugendprogramm als „The Duke of Edinburgh´s Award“ einzuführen.
Beinahe 50 Jahre später existiert das „Internationale Jugendprogamm“ noch immer. Kurt Hahn hat ein Programm geschaffen, dem sich im Laufe der Jahre über 100 Länder angeschlossen haben. Mehr als 400.000 Jugendliche nehmen jährlich am „International Award for Young People“ teil um das zu bestätigen, was Hahn bereits vor über 50 Jahren formuliert hatte. Die Jugendlichen beweisen in den Programmteilen Fitness, Dienste, Talente und Expeditionen, dass sie bereit sind, Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen.
Eben diese Möglichkeit bietet das Institut Dr. Flad nun bereits seit 10 Jahren seinen Schülerinnen und Schülern. Ein Grund zum Feiern und ein Grund weiterzumachen. Auch wenn viele Länder und viele Institutionen sich dem „Internationalen Jugendprogramm“ angeschlossen haben, gibt es noch immer viele Schulen, die diese Möglichkeit nicht bieten. Diese gilt es zu erreichen, denn wie Ministerialrat Klaus Wenz, der zuständige Referent im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg sagte:„ ... ihre Leistungsbereitschaft steigert sich mit der Wahrnehmung eigener guter Leistungen.“
Diesen Satz griff Klaus Vogel, der (ehrenamtlich tätige) Vorsitzende des „Internationalen Jugendprogramms“, während seiner Rede noch einmal auf und überreichte Schulleiter Wolfgang Flad für zehn Jahre herausragender Arbeit als Anbieter des Internationalen Jugenprogramms und seine Beiträge und Bemühungen zur Verbreitung und Bekanntmachung des Programms eine Ehrenurkunde.
Eine erste positive Resonanz auf die Veranstaltung konnte direkt nach dem Ende festgestellt werden: Auf die Frage nach weiteren TeilnehmerInnen am Jugendprogramm hoben sich etliche Finger. Deswegen wird die Initiative auch zukünftig „Dranbleiben!“ lauten...
The International Award for Young People – Eine Chance für junge Leute!



