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Verleihung Röseren 2008

Schweiz: Dritte Verleihfeier im „Röseren“

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 660000

Erstellt am 2008/11/09, zuletzt geändert am 2008/12/02

Die Festrede hielt Rene Broder, Leiter der Fachstelle Sonderschulung, Jugend- und Behindertenhilfe bei der Kantonsverwaltung und seit kurzem Schirmherr des Programms an der 150-jährigen Einrichtung. Er hatte sich schon vorab mit Teilnehmern und Betreuern getroffen, um sich ein detailliertes Bild zu verschaffen.

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Die Festrede hielt Rene Broder, Leiter der Fachstelle Sonderschulung, Jugend- und Behindertenhilfe bei der Kantonsverwaltung und seit kurzem Schirmherr des Programms an der 150-jährigen Einrichtung. Er hatte sich schon vorab mit Teilnehmern und Betreuern getroffen, um sich ein detailliertes Bild zu verschaffen.

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Wie sehr sich das Programm im „Röseren“ (Liestal, Kanton Basel-Landschaft, Schweiz) seit seiner Einführung 2004 weiterentwickelt hatte, war bei der dritten Verleihfeier im Schulheim am Freitag auf den ersten Blick zu sehen. Wegen der großen Zahl der Akteure und Besucher, zu denen auch Vertreter anderer pädagogischer Einrichtungen im Kanton gehörten, diente ein Festzelt als Rahmen und zusammen mit dem Team um Programmleiter Roland Matzker war die ganze Einrichtung bei der Nachmittagsveranstaltung im Einsatz. Die Moderation hatte Fabienne Tucconi übernommen, die Begrüßung Institutionsleiter Wolfgang Lanz.

Die Festrede hielt Rene Broder, Leiter der Fachstelle Sonderschulung, Jugend- und Behindertenhilfe bei der Kantonsverwaltung und seit kurzem Schirmherr des Programms an der 150-jährigen Einrichtung. Er hatte sich schon in der Vorwoche mit Teilnehmern und Betreuern getroffen, um sich über das Programm und seine Wirkung ein detailliertes Bild zu verschaffen und stellte bei der Übergabe der Abzeichen und Urkunden alle Preisträger mit ihren Aktivitäten vor. „Nur indem sich junge Menschen eigene, manchmal auch scheinbar unerreichbare Ziele setzen und versuchen, diese zu erreichen, können sie sich weiterentwickeln“, so Broder.

Auch EMAS-Regionalkoordinatorin Kirsten Thompson, die zu ihrem ersten dienstlichen Besuch in der Schweiz aus London angereist war, gratulierte den Bronze- und Silberabsolventen. Im Unterschied zu den internationalen Schulen werde hier erstmals von einer schweizerischen Einrichtung mit jungen Schweizern gearbeitet, „mit vorbildlicher Qualität und sehr erfolgreich“. „Von einem Pilotprojekt einer Wohngruppe hat sich das Programm seit meinem letzten Besuch zu einem wichtigen pädagogischen Instrument der gesamten Einrichtung entwickelt, das sogar beginnt, in den Kanton auszustrahlen“, ergänzte Bundeskoordinator Klaus Vogel.

Die Glückwünsche des Stiftungsrates überbrachte Eva Bischof. Sehr gute Aufnahme fanden auch die Musikstücke bei der Begrüßung und das neue Faltblatt zum Programm im „Röseren“, das auf den Plätzen auslag. Dominik Salm und Klaus Vogel freuten sich auch über das Wiedersehen mit Teilnehmern von „Odenwald 2007“ und „Odenwald 2008“ sowie der 3. Internationalen Sommerschule. Thompson und Vogel, die sich zuletzt im April in Portugal getroffen hatten, sprachen am Rande der Veranstaltung über aktuelle Entwicklungen des Programms in Deutschland und der Region.