Linux-Labor: In zwei Intensivkursen 24 Multiplikatoren ausgebildet!
Textnummer: 275603
Erstellt am 2004/05/23, zuletzt geändert am 2008/09/02
Mit fast identischen fünftägigen Intensivursen wurden die ersten beiden Generationen von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Koordinationsbüros in die Grundlagen von GNU/Linux, wichtige Anwendersoftware und das Linux basierte lokale Rechnernetzwerk eingeführt.
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>von der NETZWERK-Redaktion
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>Mit fast identischen fünftägigen Intensivursen wurden die ersten beiden Generationen von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Koordinationsbüros in die Grundlagen von GNU/Linux, wichtige Anwendersoftware und das Linux basierte lokale Rechnernetzwerk eingeführt.
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>In der Alten Bahnmeisterei wurde in den Osterferien der zweite „Kreativ-Workshop Linux“ durchgeführt. Wie schon bei der Premiere in der Fastnachtswoche waren Teamer und Trainer, Redaktionsmitglieder und Projektleiter des Koordinationsbüros als „Versuchskaninchen“ eingeladen, sich von Profis an der „eigenen“ Hardware gründlich und kostenlos in Linux und andere freie Software einführen zu lassen. Die Lehrgänge wurden mit nahezu identischem Programm durchgeführt, als Dankeschön und Aufforderung zum Weiterüben erhielten die Teilnehmer jeweils eine CD mit den wichtigsten Softwarepaketen für ihren Heim-PC.
><p>Die wichtigsten Themen waren das Betriebssystem GNU
Linux selbst, die Bedieneroberfläche KDE, der Dateimanager „Konqueror“, die Web-Suite „Mozilla“, das Büropaket „OpenOffice.org“ sowie die Bildbearbeitung GIMP. Gearbeitet wurde an realen Aufgaben, angefangen von der Installation einer Linux-Distribution bis zum Artikelschreiben und Fotobearbeiten für NETZWERK. Die Kurse beinhalteten auch eine Einführung in das lokale Rechnernetzwerk, das einschließlich Linux-Server und Router erstmals bei Lehrgängen des Koordinationsbüros eingesetzt wurde.><p>Die Lehrgangsteilnehmer waren mit Verlauf und Ergebnis der beiden Pilotkurse sehr zufrieden. „Ich bin erstaunt darüber, dass selbst ein verwöhnter Mac-Anwender wie ich mit Linux zurechtkommt“, sagte Redaktionsmitglied Karsten Vogel, 18. Otto Zahn, der die Generation „ü50“ vertrat, war weniger von der Bedienerfreundlichkeit angetan (er erledigt seine Aufgaben als Geschäftsführer schon von Anfang an unter dem freien Betriebssystem), sondern von der großen Zahl kostenloser Anwendungen... Überraschend für die meisten war, wie viele Programme auch auf dem Mac und unter Windows laufen.<
p>><p>Auch Klaus Vogel, der beide Lehrgänge leitetete, ist zufrieden. „Kursinhalte und Kursmethoden haben sich als stimmig erwiesen“, sagte der Bundeskoordinator. Die Lehrgangsteilnehmer hätten Neues gelernt, das sie nun nicht nur in ihrem Ehrenamt, sondern auch beruflich und privat nutzen könnten. Bereits in den Herbstferien soll es mit einem ebenfalls fünftägigen „Kombikurs“ für Anfänger und Fortgeschrittene weiter gehen.<
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