Pünktlich zur ersten finnischen Anbietertagung in Valkeala war auch in Finnland der langersehnte Winter eingekehrt. Das Foto zeigt Olli Saarela, Leiter der Jugendabteilung im Kultusministerium und Vorsitzender von Avartti sowie Programmkoordinator Jukka Ruotsalainen vor der Bildungsstätte.
Grundkonzept der Sommerschule steht
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 525502
Erstellt am 2005/02/02, zuletzt geändert am 2008/09/02
Rundum zufrieden kehrte Bundeskoordinator Klaus Vogel am Sonntagabend von seinem fünften Finnland-Aufenthalt zurück. Er hatte in Valkeala an der ersten finnischen Anbietertagung mitgewirkt und in Kouvola am 7. deutsch-finnischen Kooperationsseminar teilgenommen.
Rundum zufrieden kehrte Bundeskoordinator Klaus Vogel am Sonntagabend von seinem fünften Finnland-Aufenthalt zurück. Er hatte in Valkeala an der ersten finnischen Anbietertagung mitgewirkt und in Kouvola am 7. deutsch-finnischen Kooperationsseminar teilgenommen.
„Es hat sich wieder einmal gelohnt, unsere Freunde zu treffen“, freute sich Klaus Vogel nach der Rückkehr aus Finnland. Das gelungene erste finnische Anbietertreffen habe eindrucksvoll gezeigt, welch weiten Weg das finnische Programm seit 1998 zurückgelegt habe. Beim 7. Kooperationsseminar seien wichtige Absprachen für die weitere Zusammenarbeit getroffen und insbesondere das Grundkonzept der Sommerschule verabschiedet worden. „Bei beiden Veranstaltungen war immer wieder zu spüren, welche Tiefe unsere Beziehung inzwischen erreicht hat“, so Vogel weiter.
Beide Seiten messen der Zusammenarbeit inzwischen auch eine wichtige grundsätzliche Dimension bei. „Wir sehen die deutsch-finnische Kooperation als derzeit wichtigste Garantie dafür, dass die pädagogische Qualität des Programms nicht irgendwelchen oberflächlichen Reformen geopfert wird“, so Vogel. Die vor fast sieben Jahren ausgesprochene Erwartung, dass ein starkes Programm in Finnland auch positive Auswirkungen für Deutschland und Europa haben werde, habe sich so auch in einem tieferen Sinn erfüllt.
„Aber natürlich kommt uns auch die erfolgreiche Aufbauarbeit der Finnen im Ostseeraum und insbesondere in Estland und Russland zugute“, meinte Vogel. Wo die Jugendprogramm-Karte vor einigen Jahren noch fast ausschließlich aus weißen Flecken bestanden habe, gewinne allmählich ein neuer Hansa-Bund Konturen. „Die neuen Partner stärken nicht nur das Gewicht des Programms in Europa und damit auch in Deutschland, sondern auch das Verständnis des Programms als anspruchsvolles Instrument der Persönlichkeitsentwicklung.
Die gegen den Jugendprogrammtourismus gerichteten „Grundsätze für Jugendbegegnungen“ wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Zahlreiche Termine wurden festgelegt, darunter das Vorbereitungsseminar für die Sommerschule im Mikkeli in der Woche vom 21. bis 26. August 2005. Auch an der Basis ist Bewegung: im Frühjahr reist eine Gruppe aus Schleswig-Holstein nach Finnland, im Sommer kommt eine finnische Gruppe nach Baden-Württemberg. Der nächste Anbieteraustausch findet im Herbst in Finnland und Karelien statt.



