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Leitungslehrgang: Exkursion ins Expeditionsgebiet

Leitungslehrgang 1/2009: Workshop statt Planspiel

von Klaus Vogel

Textnummer: 674303

Erstellt am 2009/06/28, zuletzt geändert am 2009/07/25

Der Leitungslehrgang kann nur mit mindestens zwölf Lehrgangsteilnehmern als Planspiel durchgeführt werden. Nachdem sich durch mehrere kurzfristige Absagen die Teilnehmerzahl auf zehn verkleinert hatte, wurde der Aufbaulehrgang jetzt nach vielen Jahren wieder einmal in der „klassischen“ Workshopform durchgeführt.

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Der Leitungslehrgang kann nur mit mindestens zwölf Lehrgangsteilnehmern als Planspiel durchgeführt werden. Nachdem sich durch mehrere kurzfristige Absagen die Teilnehmerzahl auf zehn verkleinert hatte, wurde der Aufbaulehrgang jetzt nach vielen Jahren wieder einmal in der „klassischen“ Workshopform durchgeführt.

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Der Leitungslehrgang kann nur mit mindestens zwölf Lehrgangsteilnehmern sinnvoll als Planspiel durchgeführt werden. Nachdem sich durch mehrere kurzfristige Absagen die Teilnehmerzahl auf zehn verkleinert hatte, wurde der Aufbaulehrgang jetzt nach vielen Jahren wieder einmal in der „klassischen“ Workshopform durchgeführt. Nur in der letzten Sitzung zur Schlüsselaufgabe „Kooperation“ durfte – mit einem „Landrat“ als Gast – gespielt werden. Trotz dieser Umstellung zeigten sich die Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen mit Verlauf und Ergebnissen des Wochenendlehrgangs sehr zufrieden. Sigrid Pfiz vom Institut Dr. Flad in Stuttgart konnte in der Alten Bahnmeisterei sogar ein kleines Jubiläum feiern: sie hatte ihren Programmlehrgang vor genau 15 Jahren besucht (Nr. 2 in Weil der Stadt)!

Ein Ziel des Leitungslehrgangs ist es, die Teilnehmer mit den Hauptmedien des Trägervereins und deren Bedeutung und Nutzen für die Praxis vertraut zu machen. Dazu gehören die Website als „Ressource Nr. 1“, Handbuch (3.Teil „Programmarbeit“), Expeditionsführer, die wichtigsten Arbeits- und Formblättern der Formularsammlung und die Teilnehmermappe. Da es hier in den letzten Wochen und Monaten überall große Änderungen gegeben und die Teilnehmermappe sogar „Lehrgangspremiere“ hatte, war schon vor dem Methodenwechsel eine einführende Informationssitzung zur Darstellung dieser Neuerungen in den Ablaufplan aufgenommen worden. Der Umgang mit den neuen Programmplanern (Teilnehmermappe) und der neuen Streckentabelle (Formularsammlung) wurde wie beim Grundlehrgang praktisch geübt und dabei die Zielsetzung der Expedition sowie die Realisierung der Aufsichtspflicht durch das Überwachungssystem noch einmal thematisiert.

Die „Sechs Schlüsselaufgaben“ sind beim Planspiel durchgehender Leitfaden für seine vier Spielphasen. Im Workshop mussten nun die Teilnehmer jede Aufgabe zunächst für die Ebene der Programmanbieter konkretisieren und dann die wichtigsten Hilfsmittel und Instrumente finden, um sie zu erfolgreich zu bewältigen. Beim Thema „Infrastruktur“ ging es vor allem auch um die Möglichkeiten, das Leitungsteam zu vergrößern – an Schulen zum Beispiel durch den Einbezug von Anwärtern und Referendaren, Schülermentoren, Gold-Absolventen und Eltern. Die regionale Expeditionsinfrastruktur wurde praktisch und exemplarisch per „Studienfahrt“ durch das Bauland und den Besuch von Biwakplätzen bei Bauernhöfen entlang der Route erkundet.

Wie beim Planspiel wurde an der Schlüsselaufgabe „Stärken des Ansehens“ praktisch gearbeitet: für unterschiedliche Zielgruppen mussten jeweils geeignete Flyer entwickelt werden. Außerdem war Gelegenheit, das gelungene Info- und Werbematerial der Stadt Wolfsburg sowie des Trägervereins in Augenschein zu nehmen. Dabei kam endlich das im Design des Lesezeichens gehaltene große Rollup des Trägervereins zu seinem ersten Einsatz in der Alten Bahnmeisterei, wo es begeisterte Aufnahme fand. Auch das Transparent des Kreisjugendrings Pinneberg stieß auf sehr großen Zuspruch und soll – falls möglich – sogar in das Sortiment des AwardShop aufgenommen werden.

Auf diese Art und Weise kam auch ohne Planspiel beim Arbeiten der Spaß nicht zu kurz. Durch die kleine Teilnehmergruppe gab es außerdem viel Möglichkeiten für informellen Austausch „am Rande“. Natürlich auch beim abendlichen Besuch des „Internationalen Vorderladerschießens“ beim Osterburkener Schützenhaus, wo sich zu später Stunde auch der Großteil des lokalen „Gold-Netzwerks“ versammelt hatte…