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Sommerschule 2008: Seminarzelt

Weiterentwickelte Lehrgänge im Kern der 3. Internationalen Sommerschule

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 655906

Erstellt am 2008/09/15, zuletzt geändert am 2008/09/18

Auch wenn es deutlich mehr Spiele und Aktivitäten zu den Programmteilen als in den Vorjahren gab – Programmlehrgang, Expeditionslehrgang, Leitungslehrgang (Planspiel) und Workshops waren wie geplant auch der Kern der Sommerschule 2008.

von der NETZWERK-Redaktion

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Auch wenn es deutlich mehr Spiele und Aktivitäten zu den Programmteilen als in den Vorjahren gab – Programmlehrgang, Expeditionslehrgang, Leitungslehrgang (Planspiel) und Workshops waren wie geplant auch der Kern der Sommerschule 2008.

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Auch wenn es deutlich mehr andere Aktivitäten als bisher gab – Programmlehrgang, Expeditionslehrgang, Planspiel und Workshops waren zweifellos auch der Kern der 3. Internationalen Sommerschule. Wegen der Internationalität, den vielfältigen Gelegenheiten zum informellen Austausch, den besonderen Möglichkeiten der Alten Bahnmeisterei und nicht zuletzt dem Einsatz eines ganzen Trainerteams bot die Sommerschule schon von ihrer Entstehung an besondere Chancen für „Erleben und Lernen“ zum Internationalen Jugendprogramm. Aber 2008 war alles noch eine Spur besser: die Website so aktuell und detailliert*) und die Beteiligung national und international so groß wie nie, ein Tag mehr zum Arbeiten und Reden, ein weiterer großer Seminarraum in Zeltform im Freien – und eine Rekordzahl von Ausbildern und Helfern. Mit Roland Luck und Grant Philpott waren dabei zum ersten Mal auch Schleswig-Holstein und Bayern vertreten, die die Bilddokumentation bzw. den Workshopteil ein beachtliches Stück weiterbrachten.

Zum guten Gelingen trugen auch eine Reihe kleinerer Veränderungen bei. Zum Sammeln und vor allem schnellen Wiederfinden der Flut von in fünf Tagen anfallenden Handouts (Dank Karsten liegt nun wirklich alles „pflegeleicht“ in Dateiform und auf Englisch vor!) und Arbeitsergebnissen erhielt jeder Teilnehmer einen eigenen Ordner mit Register (allerdings fehlte manchmal die Zeit, beim Einsortieren zu helfen). Der gemeinsame Block für die Teilnehmer von Programm- und Expeditionslehrgang, die wie im Vorjahr gleichzeitig stattfanden, wurde um Lernstationen zur Ausbildung im Programmteil Expeditionen noch einmal deutlich erweitert. Dass das Wetter gerade in der Sommerschulwoche so gut war, erleichterte das Arbeiten im Freien aber nicht nur hier, sondern auch bei Programm- und Leitungslehrgang. Bei der Durchsicht der Fotos (vgl. Webgalerie) wurde deutlich, dass auch die Bibliothek so intensiv genutzt wurde wie noch nie!

Die Sommerschule 2008 war erstmals nicht nur das Seminarereignis, sondern auch das Trainerereignis des Jahres – um ein Haar hätte Klaus auch den Programmlehrgang nicht selbst leiten müssen! Das große Team, das durch den ersten Sommerschule-Trainerkurs noch verstärkt wurde und die gute Dokumentation in Wort (vor allem Karsten und Klaus) und Bild (Roland, Klaus und Teilnehmer) kamen der Nachhaltigkeit dieser Fortschritte zugute, die nun leichter in die „normalen“ Angebote zurückfließen können. Dadurch rückte die Sommerschule ihrem Ziel einer „Laborschule“ für die Aus- und Weiterbildung von Programmverantwortlichen ein gewaltiges Stück näher. Mehr als je zuvor wird nun der besondere Aufwand für sie (insbesondere der Zeiteinsatz von Ausbildern und Helfern) nicht mehr bloß durch den außergewöhnlichen Wert für die zwei oder drei Dutzend „Sommerschüler“ gerechtfertigt, sondern durch ihren Nutzen für die Lehrgänge und Tagungen rund um das Internationale Jugendprogramm insgesamt.

Auf einer Auswertungs- und Planungssitzung am Wochenende wurden die Weichen dafür gestellt, dass es keinen Stillstand bei der Entwicklung der Lehrgangsqualität geben und beim vierten Durchgang Ende August 2009 (aber auch im sonstigen Lehrprogramm!) alles noch ein bisschen besser sein wird. So soll die nationale und internationale Basis noch breiter, der aktive Einbezug der Teilnehmer noch deutlicher, Räume und Technik noch besser und das Lehrteam noch größer werden als in diesem Jahr, mit der Bezeichnung „Introduction“ wurde das Wichtigste in einem 38-seitigen Arbeits- und Drehbuch zusammengefasst und veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich in den Darstellungen der Einzelkurse.

*) Verstärkt noch durch elf E-Mail-Rundschreiben zur Vorinformation