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IASS 2009: Leitungslehrgang

Sommerschule 2009: Planspieldokumentation ohne Kopiergerät

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 679800

Erstellt am 2009/09/07, zuletzt geändert am 2009/09/07

Bei der 4. Internationalen Sommerschule wurde der Leitungslehrgang zum sechsten Mal als Planspiel durchgeführt. Obwohl deutlich wesentlich Leitungslehrgänge als Grundlehrgänge stattfinden und damit auch die Entwicklung des Planspiels deutlich langsamer verläuft, gab es auch dieses Mal eine Reihe wichtiger Fortschritte zu verzeichnen.

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Bei der 4. Internationalen Sommerschule wurde der Leitungslehrgang zum sechsten Mal als Planspiel durchgeführt. Obwohl deutlich wesentlich Leitungslehrgänge als Grundlehrgänge stattfinden und damit auch die Entwicklung des Planspiels deutlich langsamer verläuft, gab es auch dieses Mal eine Reihe wichtiger Fortschritte zu verzeichnen.

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Bei der 4. Internationalen Sommerschule wurde der Leitungslehrgang zum sechsten Mal innerhalb von vier Jahren als Planspiel durchgeführt. Obwohl deutlich wesentlich Leitungslehrgänge als Grundlehrgänge stattfinden und damit auch die Entwicklung des Planspiels deutlich langsamer verläuft, gab es auch dieses Mal eine Reihe wichtiger Fortschritte zu verzeichnen.

Die Verwendung von Kohlepapier statt des Kopiergeräts für die Vervielfältigung der Spielzüge reduzierte dabei den Verwaltungsaufwand erheblich und verhinderte „Staus“ im Spielverlauf zum ersten Mal praktisch vollständig. Zu dieser Vereinfachung trug außerdem auch die Reduzierung der bisher drei Formulare auf nur noch zwei bei (das neue „Einheitsformular“ ist leider nicht mehr rechtzeitig fertig geworden).

In der durchgehend aus fünf Personen bestehenden Spielleitung gab es klar definierte Aufgaben: Spielleiter, Spion (stv. Spielleiter), Verwaltung, i-Punkt und Zusatzrolle(n). Durch das neue WLAN und viele Laptops hatten auf der anderen Seite die Rollengruppen viele neue Möglichkeiten, vor allem in Bezug auf die Recherche. Das Repertoire an Szenarien und Rollenbeschreibungen für die vier Hauptphasen wurde nochmals erheblich erweitert.

Die Strategie der „Sechs Schlüselaufgaben“, die den Rahmen des Lehrgangs bieten und in Phase IV auch eine wichtige praktische Rolle spielen, zeigte sich als international noch weitgehend unbekannt. Der ausführliche Input durch die Lehrgangsleitung zu Beginn des Kurses war deshalb dieses Mal besonders wichtig. Die Herstellung von Handouts mit einfachen „Tipps und Tricks“ im Nachgang zu jeder Spielphase gelang nur ansatzweise – und wieder einmal reichte die Zeit bei weitem nicht aus.

Besonders lehrreich waren die Plenarsitzungen bei Aktionen wie der Pressekonferenz vor der Verleihfeier oder am Ende von Spielphasen. Die meist naiven Fehler wurden von den Mitspielern eigentlich immer aufgedeckt und auf den Punkt gebracht. Sie zeigten aufs Neue, wie notwenig der Leitungslehrgang ist, um solche Blößen in der Wirklichkeit möglichst zu vermeiden – wo die Folgen wesentlich härter sein würden…