Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan bei Internationaler Sommerschule
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 699600
Erstellt am 2010/09/04, zuletzt geändert am 2010/09/04
Beim bereits fünften Durchgang in Folge waren Jugendprogramm-Leiter aus Afghanistan, Deutschland, Finnland, Luxemburg und – über Lehrer einer Internationalen Schule in Köln – Großbritannien bei der Lehrgangswoche in Osterburken vertreten.
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
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Beim bereits fünften Durchgang in Folge waren Jugendprogramm-Leiter aus Afghanistan, Deutschland, Finnland, Luxemburg und – über Lehrer einer Internationalen Schule in Köln – Großbritannien bei der Lehrgangswoche in Osterburken vertreten.
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Wie in jedem Sommer veranstaltete das Internationale Jugendprogramm in Deutschland auch in diesem Jahr wieder in seiner Bildungsstätte, der Alten Bahnmeisterei in Osterburken, seine Internationale Sommerschule. Beim bereits fünften Durchgang waren Jugendprogramm-Leiter aus Afghanistan, Deutschland, Finnland, Luxemburg und – über Lehrer einer Internationalen Schule in Köln – Großbritannien vertreten. Die pakistanische Delegation musste wegen der Hochwasserkatastrophe in ihrem Heimatland ihre Teilnahme absagen. Auch keine der neun Personen, die sich aus verschiedenen afrikanischen Ländern angemeldet hatten, schaffte es letztendlich, in die Römerstadt zu kommen. Trotz dieser Absagen haben damit in den vergangenen fünf Jahren bereits Vertreter aus 18 Ländern an der Lehrgangswoche des Internationalen Jugendprogramms teilgenommen.
Bei der Sommerschule erhalten Erwachsene und jugendliche Mentoren, die das Internationale Jugendprogramm in ihrer Jugendarbeit einsetzen oder einsetzen möchten, zunächst im ersten Teil des Seminars, dem Grundlehrgang, eine praxisnahe Einführung in die Ziele und Inhalte des Programms, in einem zweiten Teil, dem Leitungslehrgang, in die Grundsätze seiner Umsetzung. Dazwischen gibt es einen Tag mit Workshops und zum Abschluss einen Internationalen Abend, bei dem die Teilnehmer die Gelegenheit haben, Kultur und Jugendprogramm ihres Heimatlandes vorzustellen, sowie einen Ausflug – in diesem Jahr verbunden mit einer malerischen Schifffahrt – nach Heidelberg. Eine ausführliche Dokumentation der diesjährigen Sommerschule findet sich im Internet unter www.jugendprogramm.de/summer-school-2010.
Im nächsten Jahr wird die Sommerschule um eine Expeditionswoche im Hochschwarzwald erweitert. Mit Bermuda, dessen Jugendprogramm 20 Jugendliche und zehn Programmleiter schicken wird, wird dann das weltweit in Jugendprogramm-Kreisen einmalige Projekt erstmals einen „Jahrespartner“ haben. Von der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) werden sieben Teilnehmer erwartet, außerdem liegen bereits Anmeldungen aus Deutschland, Finnland und Pakistan vor. „Wir freuen uns auf diese gewaltige logistische Herausforderung“, so Programm-Bundeskoordinator Klaus Vogel.
Zum Abschluss der Seminarwoche bedankte sich der Bundeskoordinator bei Sommerschulleiter Karsten Vogel und dessen Team, bestehend aus den Jugendprogramm-Trainern Sebastian Kurz, Barbara E. Oehl, Dominik Salm, Marco Salm, Oguz Sayan und Jan Spiesberger für deren großartige Unterstützung. Außerhalb der Lehrgänge hatten auch die Programmhelfer Tony Barnes, Iris Dikel, Katharina Kleiser, Stefan Schulz und Thomas Zemmel tatkräftige Unterstützung geboten. „Ich würde mich freuen, wenn wir auch nächstes Jahr wieder auf euch alle zählen können“, sagte der Osterburkener Realschullehrer.
Das Internationale Jugendprogramm richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 25. In den Programmteilen Dienst, Expeditionen, Talente und Fitness erstellen sich die Teilnehmer ein persönliches Programm aus Freizeitaktivitäten und entwickeln so sozialen Einsatz, Selbstverwirklichung, Abenteuergeist und persönliche Interessen. Das Programm wird u.a. von Schulen, Gruppen und Heimen eigenverantwortlich eingesetzt. Bisher haben sieben Millionen Jugendliche aus über 100 Ländern teilgenommen. In Baden-Württemberg wird das Programm in Kooperation mit dem Kultusministerium und der Servicestelle Jugend als Jugendabzeichen Baden-Württemberg herausgegeben.



