Sie sind hier: Startseite Netzwerk Artikel Hilfe: Seminare Sommerschule Entwicklung

Dokumentation Sommerschule 2009: Vorwort

von Klaus Vogel

Textnummer: 682105

Erstellt am 2009/09/27, zuletzt geändert am 2009/09/29

Bei der 4. Internationalen Sommerschule waren erstmals alle fünf Zielgruppen vertreten: ausgebildete Trainer, erfahrene Verantwortliche, angehende Leiter und Multiplikatoren, Gold-Teilnehmer und Programm-Neulinge. Seinem Hauptziel, DAS Instrument der Qualitätsentwicklung im Lehrgangsbereich zu sein, kam das Projekt wieder ein erhebliches Stück näher.

von Klaus Vogel

Textnummer:

Erstellt am: , geändert am:

Fotos:

Bei der 4. Internationalen Sommerschule waren erstmals alle fünf Zielgruppen vertreten: ausgebildete Trainer, erfahrene Verantwortliche, angehende Leiter und Multiplikatoren, Gold-Teilnehmer und Programm-Neulinge. Seinem Hauptziel, DAS Instrument der Qualitätsentwicklung im Lehrgangsbereich zu sein, kam das Projekt wieder ein erhebliches Stück näher.

***

Mit ihren bisher vier Durchgängen hat sich die Osterburkener „International Award Summer School“ (IASS) seit 2006 zu einem Angebot entwickelt, das folgenden Zielgruppen weltweit einmalige Möglichkeiten bietet:

  1. ausgebildeten Trainern im Rahmen der Mitarbeit im „Lehrkörper“ ein praktisches Übungsfeld mit optimaler Infrastruktur und Gelegenheit zu qualifiziertem Feedback zur eigenen Arbeit;

  2. erfahrenen Verantwortlichen über die Möglichkeit, Einzelsitzungen selbst zu planen, zu leiten und im Team auszuwerten, einen „kompakten“ Trainerlehrgang, bei dem Theorie und Praxis eng verknüpft sind;

  3. angehenden Leitern und Multiplikatoren durch die Aufeinanderfolge von Grund- und Leitungslehrgang eine „internationale“ Intensivausbildung, die Programmgrundsätze UND Programmmanagement beinhaltet;

  4. Gold-Teilnehmern die weit vorab terminierte Möglichkeit für ein Goldprojekt, das sie im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung zu Mentoren und Leitern qualifiziert.

  5. erwachsenen Programm-Neulingen aller Altersgruppen die Chance, das Programm über „Learning by Doing“ intensiv kennenzulernen und auf dieser Grundlage bei dessen Verbreitung kompetent unterstützen zu können.

Die Dokumentation zeigt, dass in diesem Jahr erstmals alle fünf Zielgruppen vertreten waren. Mit Karsten und Rossetos wirkten gleich zwei EMAS-Trainer im einschließlich Katharina dreiköpfigen „Lehrkörper“ mit, der Trainerlehrgang selbst war mit gleich zehn Teilnehmern (davon sechs aus Deutschland!) ein Highlight der Sommerschule 2009. Es wird auch deutlich, dass die Sommerschule ihrem Hauptziel, DAS Instrument der Qualitätsentwicklung im Lehrgangsbereich zu werden, wieder ein gutes Stück näher gekommen ist. Sie hat sich offensichtlich sogar erneut als Meilenstein der Programmentwicklung insgesamt bewährt: zahlreiche Medien wurden neu aufgelegt bzw. überarbeitet, erstmals Facebook und Twitter genutzt, die Infrastruktur der „Alten Bahnmeisterei“ nochmals erheblich verbessert und ich selbst war nur der „Schulleiter“ und hatte erstmals mit dem operativen Geschäft nichts zu tun (Ausnahmen bestätigen die Regel...).

Die 30-seitige Introduction, das „Handbuch“ der Sommerschule 2009, ist ebenso wenig Teil dieser Sammlung wie das Online-Info und dessen Einzelseiten oder das Faltblatt: im Fokus stehen die Ergebnisse und nicht der Weg zu diesen. Das Ziel der Dokumentation, die Auswertung und Weiterentwicklung der Sommerschule zu unterstützen, kann sie deshalb aber nur in Verbindung mit diesen Materialien auch wirklich erreichen. Bei diesem bereits begonnenen Prozess (vgl. die Veröffentlichungen zur Sommerschule 2010) ist natürlich auch über die nicht ausgebliebenen kleinen Wermutstropfen wie die Visaprobleme in Afrika, die angemeldeten Teilnehmer, die einfach nicht erschienen oder die Teilnehmerin, die die Vorgaben für das Goldprojekt nicht einhielt, zu reden. Auch und gerade bei der Sommerschule sagt aber ein Bild mehr als tausend Worte. Die meisten Einzelberichte sind deshalb mit einem Foto aufgemacht und es wurde sogar eine 40-teilige Bildgeschichte veröffentlicht (http://twitter.com/Jugendprogramm).

Zum Schluss ein großes Dankeschön an alle, die den großartigen Erfolg der „IASS 2009“ ermöglicht haben – stellvertretend für alle an Christoph, Karsten, Katharina und Rossetos.

Glück auf!