Dirk Freytag: Jugendpresse Handbuch (4. Aufl.)
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 273202
Erstellt am 2005/05/20, zuletzt geändert am 2008/09/02
Obwohl Hauptzielgruppe junge Zeitungsmacher insbesondere an Schulen sind, gehört die vom Bundesverband Jugendpresse e.V. herausgegebene Arbeitshilfe in das Bücherregal jedes NETZWERK-Reporters.
Obwohl Hauptzielgruppe junge Zeitungsmacher insbesondere an Schulen sind, gehört die vom Bundesverband Jugendpresse e.V. herausgegebene Arbeitshilfe in das Bücherregal jedes NETZWERK-Reporters.
Der „Leitfaden für die Arbeit junger Zeitungsmacher und Zeitungsmacherinnen“ bietet diesen vor allem Hilfestellung bei der eigentlichen journalistischen Praxis. Die Hauptarbeit leisten hierbei die Kapitel „Recherche“, „Journalistische Stilformen“ und „Journalistische Sprache“, in denen auf 64 Seiten das inhaltliche Werkzeug für jugendliche Hobbyjournalisten perfekt dosiert präsentiert wird. Aus Sicht von NETZWERK sind außerdem die zwei Schlusskapitel über „Journalistische Ethik“ und „Presserecht“ (18 Seiten) wichtig, ebenso der umfangreiche Anhang (51 Seiten), der u.a. Gesetzestexte, Glossar, Literatur- und Stichwortverzeichnis enthält.
Fünf der zehn Kapitel behandeln Fragestellungen aus dem Schüler- bzw. Jugendzeitungsbereich, die für Lokalreporter eines Online-Magazins nicht unbedingt wichtig sind. Das schmälert aber den Wert der Arbeitshilfe für diese Zielgruppe nicht, da diese Themen weniger als ein Drittel des Umfangs ausmachen und durch die durchgängige Qualität (besonders hilfreich sind die Zusammenfassungen an den Kapitelenden!) der Darstellung mehr als wett gemacht werden. Der Preis von 10,12 Euro beweist darüber hinaus, dass Gutes nicht unbedingt teuer sein muss...
Fazit: Das „Jugendpresse Handbuch“ ist für „NETZWERK-Reporter“ besonders geeignet und sollte deshalb in keinem Hobbyjournalistenbücherschrank fehlen.
Freytag, Dirk. Jugendpresse Handbuch (4. Auflage). 216 S., Leipzig 1999.



